Heed was deinen Fokus verdient.

Deem was es wert war.

Ein persönliches Fokus-Framework für den einzelnen Wissensarbeiter. Jeden Tag auswählen, was wirklich zählt. Jeden Tag nachsehen, was es wert war.


Das Problem

Warum fühlt sich ein voller Tag so selten wie Fortschritt an?

Du kennst das Gefühl. Der Tag war voll. Und trotzdem hat sich nichts wirklich bewegt.

01
Die Liste, die nicht kürzer wird

Der Morgen beginnt mit zwanzig offenen Dingen. Der Abend endet mit zweiundzwanzig. Nichts ist falsch. Nichts ist fertig. Ein Backlog ist kein Tagesplan. Er ist ein Wartesaal ohne Ausgang.

02
Beschäftigt, aber wofür?

Mails, Tickets, Anrufe, ein Meeting über das nächste Meeting. Der Tag verschwindet in Koordination. Die Arbeit, die du eigentlich wolltest, wartet noch.

03
Kein Nachweis, was es wert war

Die Woche ist vorbei. Aber welcher Tag hat wirklich etwas bewegt und welcher war nur Bewegung? Diese Antwort gibt es nicht. Die Daten fehlen.


Das Framework

Kein Aufgabenmanagement. Ein Fokus-Framework.

Heed & Deem schlägt die Brücke von Team-Methoden zur persönlichen Praxis. Zwei Bewegungen, ein vollständiger Arbeitstag. Das Framework funktioniert auf Papier oder in der App. Die Methode ist nicht vom Tool abhängig.

Heed
Jeden Morgen, bevor der Tag beginnt

Auswählen, was heute zählt. Vier Aufgaben als Ausgangspunkt. Was draußen bleibt, ist genauso eine Entscheidung wie was reinkommt. Die Liste wächst nicht.

Was würdest du dir heute im Kalender blockieren?

Deem
Nach jeder Aufgabe, drei Sekunden

Vier Fragen auf vier Achsen. Wirkungsvoll? Fokusarbeit oder Koordination? Selbstbestimmt oder fremdbestimmt? Mühelos oder kostete sie Kraft?

Was hat diese Aufgabe wirklich gebracht?

Über Wochen entsteht ein ehrliches Bild: wofür die Fokuszeit wirklich ging, wie hoch der Fremdanteil ist, wo Fokusarbeit stattfindet und wo nicht. Kein Lob, kein Tadel. Nur das, was war.

Die Regel, die alles verändert

Höchstens vier. Jeden Tag. Nicht als Ziel. Als Ausgangspunkt.

Vier ist keine willkürliche Zahl. Kognitionsforschung verortet das Arbeitsgedächtnis bei etwa vier Einheiten gleichzeitig (Cowan, 2001). Nicht sechs, nicht zehn. Vier. Das ist die wissenschaftliche Grundlage der täglichen Decke.

Je nach Tag und Rolle sind drei genug, und fünf ist noch im Rahmen. Was zählt: Die Liste bleibt endlich. Und du hast entschieden, was draufsteht. Wer mehr aufnimmt, plant nicht mehr. Er sammelt.


Das Tool

Kein Login. Keine Cloud. Keine Werbung.

Die App läuft vollständig lokal in deinem Browser. Lokal, installierbar, keine Cookies. Einfach öffnen und anfangen.

Tagesauswahl

Eine Liste mit harter Decke. Vier Aufgaben als Ausgangspunkt. Wenn sie voll ist, ist sie voll.

Tagging

Drei Sekunden nach jeder Aufgabe. Vier Fragen, vier Achsen. Keine freien Texte, keine langen Formulare.

Verlauf

Nach einigen Wochen zeigt das Dashboard, was die Daten beschreiben: wofür die Fokuszeit ging, wie hoch der Fremdanteil war.


Offenes Framework

Die Methode gehört dir. Immer.

CC BY-SA 4.0

Der Heed & Deem Guide ist frei und bleibt frei. Im Web lesen oder ausdrucken.

Das Framework ist unter Creative Commons Attribution-ShareAlike 4.0 veröffentlicht. Verwenden, anpassen, weitergeben. Attribution und gleiche Lizenz erforderlich.

Auswahl vor Vollständigkeit
Selbstreflexion statt Kontrolle
Beschreiben, nicht bewerten
Loslegen

Guide lesen oder App öffnen. Beides kostenlos.

Der Guide erklärt das vollständige Framework: zwei Bewegungen, die Architect-Rolle, die Regeln und die Metriken. Die App setzt es in die Praxis um, ohne Setup und ohne Account.

Das Framework funktioniert auch mit Papier und Stift. Kein Tool erforderlich.